Wo er recht hat, hat er recht – Gedanken zu Lärm…

Vielleicht liegt es am Alter: je älter ich werde, desto mehr ärgert mich der Lärm. Kommt dieser in verschieden Arten an mir vorbei – sei es in einem flotten Auto das vor sich hin knattert, sei es bei Nachbarn, die sich überlaut im Garten mit dem Handy mit ihren Verwandten in Grönland unterhalten (ist weit weg und da muss man natürlich lauter sprechen). Ich nerve mich und nerve mich und sehe die Leute mit einer Verachtung an, welche mir – der eigentlich Menschen mag, nicht zusteht.

Bin ich alleine mit meinem Denken? Oder habe ich mich nicht an die neue Zeit angepasst? Es beruhigt mich, wenn ich dann in Arthur Schoppenhauer’s Werk: «Die Welt als Wille und Vorstellung» den folgenden Beitrag lese… Scheinbar war das Thema im 19th Jahrhundert schon aktuell…….

aus dem Buch "Die Welt als Wille und Vorstellung" von 1819

Die 5 einflussreichsten Datenvisualisierungen aller Zeiten

1854. London. Die Cholera wütet. In nur 10 Tagen sterben in einem Stadtviertel mehr als 500 Menschen. Diese mysteriöse Anhäufung von Todesfällen ist besonders beängstigend, weil niemand die Ursache kennt. Niemand außer dem Epidemiologen John Snow glaubte, dass die Seuche durch das Trinkwasser verursacht wird. Er zeichnete jeden Todesfall auf einer Karte ein und versah sie mit ausgeklügelten Balkendiagrammen. So konnte er nachweisen, dass die Anzahl der Todesfälle mit der Nähe zur Wasserpumpe auf der Broad Street zunimmt. Dies war ein Beweis dafür, dass die Cholera durch kontaminiertes Wasser verursacht wird. Durch die Ermittlung der Quelle konnten die Epidemie beendet und Millionen von Menschenleben gerettet werden.

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